Jenseits des Mainstreams (Berlinale 2007)

Jenseits des Mainstreams (Berlinale 2007)

Der goldene Bär ging an Wang Quan’an und seinen Film Tuya de hunshi (Tuya’s Wedding). 19 Jahre ist es her, dass Zhang Yimou diesen Preis für Hong gaoliang (Das rote Kornfeld) bekam und damit der Siegeszug des chinesischen Kinos durch die Kinosäle der westlichen Welt begann. Heute bedeutet die Ehrung erneut eine Anerkennung für den Nicht-Mainstream.

Von der Einsamkeit in der Stadt … und am Meer (Berlinale 2006)

Als ich das Programmheft zur diesjährigen 56. Berlinale durchblätterte, freute ich mich besonders neben bekannten Namen des chinesischen Films wie Chen Kaige oder Zhang Yuan auch den von Royston Tan aus Singapur zu lesen. Seit der Wiederbelebung des Films in Singapur Mitte der 90er Jahre und v.a. seit seiner offiziellen Anerkennung als Kunst durch das National Arts Council befindet sich die Filmindustrie des Landes im Aufschwung.

Keine Kompromisse – Zwei dokumentarische Spielfilme aus China (Berlinale 2005)

Keine Kompromisse – Zwei dokumentarische Spielfilme aus China (Berlinale 2005)

Es sind durchaus nicht alle Filme eines Festivals, deren Bilder lange im Gedächnis bleiben. Seit der Berlinale 2005 sind einige Monate ins Land gegangen und ich will mich an dieser Stelle an zwei von ihnen erinnern, zwei Filme, die damals zu meinen Favoriten zählten und die bis heute nichts von ihrer Präsenz eingebüßt haben: Niu pi (Oxhide) und Kekexili (The Mountain Patrol). So unterschiedlich beide Filme auf den ersten Blick sind, lassen sich bei näherer Betrachtung immer mehr Ähnlichkeiten finden, und das v.a.in formaler Hinsicht. Beide Filme gehören zur Spezies der dokumentarischen Spielfilme: