Aus den Schwierigkeiten internationaler Koproduktionen lernen. Ein Gespräch zwischen Regisseur und Produzent von Waving (纺织城)

Angesichts eines sich schnell verändernden Marktes und verschiedenster Beteiligter mit ihren jeweiligen Erwartungen braucht man einen klaren Standpunkt, damit ein Film eine Chance hat. Hervorragende Filme brauchen einen langen Atem und das Zusammenspiel mit anderen damit sich aus der anfänglichen Chance etwas entwickeln kann.

Jin Yan und die Defa: Sein letztes Filmprojekt

Eine kleine Notiz besagte, dass Jin Yan (金焰) 1958 in Ostdeutschland war, um einen Film zu drehen. Das sollte nicht nur der erste ostdeutsche Science-Fiction-Film werden, sondern auch ein groß angelegtes internationales Projekt der Völkerverständigung. Und Jin Yan wurde ausgewählt, darin die Rolle des chinesischen Sprachwissenschaftlers zu übernehmen.

Presse und Freiheit – Ha Jin: Der Unruhestifter

Feng Danlin ist Journalist im New York des Jahres 2007. Er schreibt für eine chinesischsprachige Zeitung. Die Global News Agency möchte die Zeitung für alle wahrheits-und freiheitsliebenden Chinesen in der Welt sein. Und Feng Danlin lässt nicht locker. Er sieht sich als Fels in der Brandung, es geht um Macht und Fake News, darum, wie China seine Einflusssphäre erweitert und auch darum, dass die anderen nur zu gern mitspielen.

China-Animation (Berlinale 2017)

China-Animation (Berlinale 2017)

2017 lief mit Liu Jians Have a nice Day (好极了) erstmals ein chinesischer Zeichentrickfilm im Wettbewerb der Berlinale: schwarz, lakonisch und ein bisschen überdreht. Bei der Jagd nach einer gestohlenen Geldtasche treffen menschliche Gier und die Gegenwart eines verunsicherten Landes im Wandel aufeinander.