Das kindliche Trauma und die Gefühlsbarrieren sind sind einfach da. Ob vor sich selbst oder der Gesellschaft, es bleibt immer wieder das Weglaufen, kommst du näher, ziehe ich mich zurück. Der Film beschreibt genau dieses Einfangen-wollen und Weglaufen, schmerzlich, traurig und schön, aber ausweglos.
Ich war zu Hause, aber …
Der eher ungewöhnliche Film war von Anfang bis Ende umstritten. Die Zuschauer positionierten sich klar für oder gegen den Film.
Von Chen Yun-Hua und Ding Dawei
Politik, Erinnerung und Zahlen-Mystik (Berlinale 2019)

Die diesjährige Berlinale bot die Chance neben Filmen bekannter Regisseure aus China auch eine neue Regie-Generation zu entdecken und die Zahl 2 hatte sich markant eingeschlichen. Im Wettbewerb liefen zwei Filme chinesischer Regisseure, zwei Filme wurden zurückgezogen, zwei weitere Filme spielten im Grenzbereich zwischen Hongkong und der Volksrepublik und in zwei Filmen kam ein Elvis-Song vor.
Zukunftsbilder auf der Berlinale: Düstere Aussichten
Wir sind begierig zu erfahren, wie sich unsere Welt mit Künstlicher Intelligenz, intelligenten Drohnen und Gentechnologie weiterentwickelt. Wie wird sich dadurch unser Leben verändern? Was passiert mit der Menschheit in Zeiten zunehmender Umweltzerstörung und kriegerischer Auseinandersetzungen? Die filmischen Dystopien reichen vom Ende der Welt und ihrer Militarisierung über die Kommerzialisierung des Glaubens bis hin zur Ritualisierung des gesamten Lebens.
Ist Berlin nur Party, Freizügigkeit, Elektronische Musik und Graffiti? Das Berlin-Bild in den Filmen der diesjährigen Berlinale
Elektro-Beats und Laserstrahlen, sich treiben lassende junge Menschen, gescheiterte Künstlerexistenzen und ein endloses Nachtleben. Können die diesjährigen Berlinale-Filme dem etwas Neues hinzufügen?
Das Panorama wird vierzig
In den 40 Jahren sind viele der Filme zu Klassikern geworden, andere hingegen wurden einfach vergessen. Wieland Speck, Leiter des Panoramas von 1992 bis 2017 und sein Mitstreiter Andreas Struck haben für dieses Jahr eine aus 9 Spiel-, 3 Dokumentar- und 11 Kurzfilmen bestehende Retrospektive zusammengestellt.
The Crossing und Une Colonie: Jugendliche Grenzüberschreitungen im Generation-Programm der Berlinale
Coming-of-Age-Filme sind mit Fug und Recht das Herzstück der Sektion Generation. Sie zeigen den einmaligen und wichtigen Schritt, wenn aus Kindern Erwachsene werden.
Der Masterplan. Chinas Weg zur Hightech-Weltherrschaft
Made in China begegnet einem längst nicht mehr nur als Billigware, Busse fahren mit Huawei-Werbung durch die Stadt und während ich bei Rossmann an der Kasse stehe und die Bezahlsymbole betrachte, fällt mein Blick auf Alipay.
Chen Yun-hua: Dying to Survive (我不是药神, 2018)und Everyday Hero (南哥, 2017)Zwei wirkliche Geschichten, zwei Formen von filmischem Realismus
Wahre Geschichten für den Film zu adaptieren ist gar nicht so einfach. Vergleicht man dann den Film mit den wirklichen Ereignissen, fragt man sich, was denn nun wirklich wahr sei und auf tatsächlichen Fakten beruht. Das ist wohl unvermeidbar. In
Die Zukunft des Geschichtenerzählens: Du hast alles schon mal gehört
Hey Siri: „Wie wird man in der Zukunft Geschichten erzählen?“ „Sie wurden schon erzählt.“
Ich bin nicht überzeugt und frage nochmal mit anderen Worten. „Mit welchen narrativen Formen wird man zukünftig erzählen?“ „Du hast bestimmt schon alles gehört, da bin ich sicher“, sagt Siri.
Von btr
