Li Qingzhao spricht von der Trennung vom Geliebten, von Exil, gewährt Einblicke in Frauengemächer und intellektuelle Bildungsstandards. Ihre Gedichte sind „in erster Linie fein zisilierte Wortkunstwerke, in denen Sinn und Klang eine bestrickende Verbindung eingehen“.
Kino der Zukunft?

„Die spätere Reise in den Westen“ – die erste vollständig KI-generierte Serie im chinesischen Fernsehen
Cheng Bugao: Der „klassische“ Weg eines Cineasten
Vom Hongkew-Kino bis KKK
Jia Zhangke und die neue Zeit

„Wenn dieser Kurzfilm das Publikum dazu bringen kann, nach dem Lachen einen Moment innezuhalten und über das Wesen des Schaffens nachzudenken, dann hat seine Existenz bereits einen Sinn.“
Cheng Bugao: Die ersten Filme in Shanghai und der Grüne Lotus-Pavillon

Man musste das Geld nur auflesen und war reich. […] Auch das gerade erfundene westliche Schattentheater sahen Abenteurer als Goldgrube an und wollten darum die ersten sein, die diesen magischen Schatz nach Shanghai brachten.
Eindrücke aus der sinophonen Filmwelt auf der Berlinale ’26

Die Zeiten, da Filmfestivals Filme machten, sind wohl vorbei. Diese Berlinale in Bezug auf Filme des sinophonen Raumes war ein Fest der Entdeckungen neuer Namen, auch wenn einige Filme schnell in Vergessenheit geraten werden.
Verbotene Stadt – verbotenes Land? Zeichen im Reich der Mitte
Rainer Kloubert erzählt in seinem neuen Buch höchst unterhaltsam und assoziativ Geschichten aus der Verbotenen Stadt: Vom Kaiser, der sich nur selten dort aufhielt, von 108 Gerichten, die eigens für ihn im kulinarisch-bürokratischen Monster namens Palastküche zubereitet wurden, von Konkubinen, Wahrsagern und Beamten, vom kaiserlichen Fingernagel, und den eigentlichen Herrschern der Kaiserstadt.
Nie Er und die chinesische Nationalhymne
Die chinesische Nationalhymne? – Filmmusik! Der „Marsch der Freiwilligen“ (义勇军进行曲) ist der Titelsong des 1934 gedrehten Films „Söhne und Töchter im Sturm“(风云儿女).
Alle haben ein Recht auf Gedichte
„Erzählung von den Konsumgütern“ – der Band heißt, wie sein erstes Gedicht, Erzählung; Fiktion für diejenigen, die die Herkunft übervoller Warenregale nicht hinterfragen, aber auch Einladung an all jene, die lieber keine Gedichte lesen. Das ist keine Lyrik aus dem „fernen“ China, die Gedichte gehen uns unmittelbar an, weil es unsere globalisierte Welt ist, die da beschrieben wird.
Cheng Bugao und der frühe chinesische Dokumentarfilm

Werbung für den Film „Wilder Strom“
