Vom Hongkew-Kino bis KKK
Jia Zhangke und die neue Zeit

„Wenn dieser Kurzfilm das Publikum dazu bringen kann, nach dem Lachen einen Moment innezuhalten und über das Wesen des Schaffens nachzudenken, dann hat seine Existenz bereits einen Sinn.“
Cheng Bugao: Die ersten Filme in Shanghai und der Grüne Lotus-Pavillon

Man musste das Geld nur auflesen und war reich. […] Auch das gerade erfundene westliche Schattentheater sahen Abenteurer als Goldgrube an und wollten darum die ersten sein, die diesen magischen Schatz nach Shanghai brachten.
Eindrücke aus der sinophonen Filmwelt auf der Berlinale ’26

Die Zeiten, da Filmfestivals Filme machten, sind wohl vorbei. Diese Berlinale in Bezug auf Filme des sinophonen Raumes war ein Fest der Entdeckungen neuer Namen, auch wenn einige Filme schnell in Vergessenheit geraten werden.
Nie Er und die chinesische Nationalhymne
Die chinesische Nationalhymne? – Filmmusik! Der „Marsch der Freiwilligen“ (义勇军进行曲) ist der Titelsong des 1934 gedrehten Films „Söhne und Töchter im Sturm“(风云儿女).
Cheng Bugao und der frühe chinesische Dokumentarfilm

Werbung für den Film „Wilder Strom“
Yan Shanshan (严珊珊) – Chinas erste Filmschauspielerin

Die Hochzeit von Yan Shanshan & Li Minwei, 妇女时报 April 1914
Xia Peizhen: Gedanken bei Betrachtung eines Fotos
Das Kostüm von Xia Peizhen auf dem Bild scheint wie eine Fortschreibung ihrer erfolgreichen Rolle der furchtlosen Heldin. Tatsächlich gehörte Xia Peizhen in den 1920er und beginnenden 1930er Jahren zu den größten Stars und bestbezahlten Schauspielerinnen Chinas. Sie war die einzige, die in allen Folgen von „Burning of the Red Lotus Temple“ (火烧红莲寺) auftrat, daneben drehte sie 20 weitere Filme und war bis 1934 vielbeschäftigt.
Butterfly Wu und die China Film School
Gründe dafür, warum Frauen zum Film gingen, gab es viele: Sie wurden auf der Straße entdeckt, spielten vor, kamen vom Theater, oder die Armut zwang sie, Geld zu verdienen. Das Medium war immer auch Mittel auf dem Weg zur Emanzipation.
Spielräume – Gedankenräume: Zwei spannende Filmexperimente aus Taiwan auf der Berlinale 25

Taiwan präsentierte sich in diesem 25er Berlinale-Jahrgang mit zwei Beiträgen, die für ein Crossover zwischen bildender Kunst und Film stehen. Su Hui-yus „The Trio Hall“ ist Reminiszenz an zwei Sehkulturen: das sogenannte Three Hall-Kino der 1960-1970er Jahre, sowie an die TV-Shows und die MTV Pop-Ästhetik gegen Ende des Kriegsrechts in Taiwan in den späten 1980er Jahren. In „Eel“ von Chu Chun-teng begegnen sich da, wo die Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit verschwimmt, zwei einsame Wesen auf der Insel Shezi.
