Angesichts eines sich schnell verändernden Marktes und verschiedenster Beteiligter mit ihren jeweiligen Erwartungen braucht man einen klaren Standpunkt, damit ein Film eine Chance hat. Hervorragende Filme brauchen einen langen Atem und das Zusammenspiel mit anderen damit sich aus der anfänglichen Chance etwas entwickeln kann.
Ein Buch ist leichter als ein Film. Zwei Filmemacher fotografieren China

Reisen, zumal das Reisen in ferne Länder, war Mitte des vorigen Jahrhunderts noch nicht so normal und billig wie heute. Meist war es auserwählten Kreisen vorbehalten. Bereits in den 1950er Jahren entwickelte die junge DDR ein reges Interesse an China.
Nach Manzhouli! (Berlinale 2018)

Der beste chinesische Beitrag dieser Berlinale war Hu Bos (胡波) vierstündiger Debutfilm „An Elephant Sitting Still“ (大象席地而坐). Leider war es auch sein letzter Film, denn der Regisseur nahm sich im Oktober 2017 das Leben.
Eine Vision für’s 21. Jahrhundert: Kooperation statt Isolation
Die neue Seidenstraße des 21. Jahrhunderts will den friedlichen Handel in einer globalisierten Welt erleichtern und zugleich Interessen in einem veränderlichen Kräfteverhältnis markieren. Wer nicht mitmacht gewinnt gar nichts.
Cao Kou: Wer hat noch Appetit auf’s Frühlingsfest?
Das Neujahrsfest war ein dem Hunger entgegengesetztes Fest des Essens, ein Karneval im Wortsinn, ein wiederkehrendes Ritual im alten China. Doch heute scheint das nicht mehr zeitgemäß zu sein.
Jin Yan und die Defa: Sein letztes Filmprojekt
Eine kleine Notiz besagte, dass Jin Yan (金焰) 1958 in Ostdeutschland war, um einen Film zu drehen. Das sollte nicht nur der erste ostdeutsche Science-Fiction-Film werden, sondern auch ein groß angelegtes internationales Projekt der Völkerverständigung. Und Jin Yan wurde ausgewählt, darin die Rolle des chinesischen Sprachwissenschaftlers zu übernehmen.
Presse und Freiheit – Ha Jin: Der Unruhestifter
Feng Danlin ist Journalist im New York des Jahres 2007. Er schreibt für eine chinesischsprachige Zeitung. Die Global News Agency möchte die Zeitung für alle wahrheits-und freiheitsliebenden Chinesen in der Welt sein. Und Feng Danlin lässt nicht locker. Er sieht sich als Fels in der Brandung, es geht um Macht und Fake News, darum, wie China seine Einflusssphäre erweitert und auch darum, dass die anderen nur zu gern mitspielen.
China-Animation (Berlinale 2017)

2017 lief mit Liu Jians Have a nice Day (好极了) erstmals ein chinesischer Zeichentrickfilm im Wettbewerb der Berlinale: schwarz, lakonisch und ein bisschen überdreht. Bei der Jagd nach einer gestohlenen Geldtasche treffen menschliche Gier und die Gegenwart eines verunsicherten Landes im Wandel aufeinander.
Chinesische Lyrik der Gegenwart – keine Chinoiserie
Eine Chinabox enthält Nahrung, und dass es sich bei dieser Chinabox um jenen Foodcontainer- Pappe, eckig, ohne Henkel – handelt, macht die Umschlaggrafik klar. Das Buch ist nur ein wenig größer, Nahrung enthält es auch, von Fast Food würde ich hier allerdings nicht sprechen.
Ai Xia: Gedanken zum neuen Jahr – Wohin entwickelt sich der chinesische Film?
Das Jahr 1933 ist durchaus erinnerungswürdig und das Jahr, in dem der Film eine Richtung bekam.
