Auf dem Taiwan International Documentary Festival (TIDF) gab es gleich mehrere Reihen, die sich mit dem historischen und kinematografischen Gedächnis beschäftigen. Es waren hypothetische Erinnerungen, Versuche einer Rekonstruktion, weil sie oft nur aus Fragmenten von verlorenen oder nie fertiggestellten Filmen bestanden, aus Stückchen einer Filmgeschichte, die noch geschrieben werden muss. Wie soll man aber eine neue Gegenwart des taiwanischen Kinos herstellen, wenn seine Vergangenheit unsichtbar ist? Dieser Aufgabe widmet sich der Programmdirektor und Geschäftsführer der Documentary Filmmakers Union(纪录片工会) Wood Lin (林木材).