Keine Kompromisse – Zwei dokumentarische Spielfilme aus China (Berlinale 2005)

Keine Kompromisse – Zwei dokumentarische Spielfilme aus China (Berlinale 2005)

Es sind durchaus nicht alle Filme eines Festivals, deren Bilder lange im Gedächnis bleiben. Seit der Berlinale 2005 sind einige Monate ins Land gegangen und ich will mich an dieser Stelle an zwei von ihnen erinnern, zwei Filme, die damals zu meinen Favoriten zählten und die bis heute nichts von ihrer Präsenz eingebüßt haben: Niu pi (Oxhide) und Kekexili (The Mountain Patrol). So unterschiedlich beide Filme auf den ersten Blick sind, lassen sich bei näherer Betrachtung immer mehr Ähnlichkeiten finden, und das v.a.in formaler Hinsicht. Beide Filme gehören zur Spezies der dokumentarischen Spielfilme:

Zhai Yongming: Kaffeehauslieder

Zhai Yongming (Jahrgang 1955) stammt aus Sichuan. Sie begann in den 80er Jahren zu schreiben und der 1986 veröffentlichte Zyklus „Frauen“ machte sie bekannt. In dem diesem Zyklus vorangestellten Essay „Das nächtliche Bewusstsein“, der auch vorliegenden Band einleitet, heißt es: Das weibliche Bewusstsein bilde „die ewige Energie zur Eindringung in das heilige Land des Gedichtes. […]

Herausforderung China oder „gelbe Gefahr“

Dies ist ein Buch der schnellen Antworten, ein Buch über den unzweifelhaften Aufstieg Chinas und den Untergang der westlichen Welt.

Der Chinese an sich sei ein guter Händler. Und das sei zurückzuführen auf die Lust am Spiel und die Risikobereitschaft dieses ganzen Volkes. Die Rezensentin fragt sich, wie und warum diese Eigenschaften so schnell und gründlich unter Mao unterdrückt werden konnten.