Der taiwanische Filmemacher Tsai Ming-liang hat auf der Biennale seinen neuen Film Your Face gezeigt. Wir haben uns mit ihm getroffen und über die Kraft von Bildern, die Grenze zwischen Fiktion und Realität und die aktuelle Filmlandschaft gesprochen.
Aus den Schwierigkeiten internationaler Koproduktionen lernen. Ein Gespräch zwischen Regisseur und Produzent von Waving (纺织城)
Angesichts eines sich schnell verändernden Marktes und verschiedenster Beteiligter mit ihren jeweiligen Erwartungen braucht man einen klaren Standpunkt, damit ein Film eine Chance hat. Hervorragende Filme brauchen einen langen Atem und das Zusammenspiel mit anderen damit sich aus der anfänglichen Chance etwas entwickeln kann.
Nach Manzhouli! (Berlinale 2018)

Der beste chinesische Beitrag dieser Berlinale war Hu Bos (胡波) vierstündiger Debutfilm „An Elephant Sitting Still“ (大象席地而坐). Leider war es auch sein letzter Film, denn der Regisseur nahm sich im Oktober 2017 das Leben.
Jin Yan und die Defa: Sein letztes Filmprojekt
Eine kleine Notiz besagte, dass Jin Yan (金焰) 1958 in Ostdeutschland war, um einen Film zu drehen. Das sollte nicht nur der erste ostdeutsche Science-Fiction-Film werden, sondern auch ein groß angelegtes internationales Projekt der Völkerverständigung. Und Jin Yan wurde ausgewählt, darin die Rolle des chinesischen Sprachwissenschaftlers zu übernehmen.
China-Animation (Berlinale 2017)

2017 lief mit Liu Jians Have a nice Day (好极了) erstmals ein chinesischer Zeichentrickfilm im Wettbewerb der Berlinale: schwarz, lakonisch und ein bisschen überdreht. Bei der Jagd nach einer gestohlenen Geldtasche treffen menschliche Gier und die Gegenwart eines verunsicherten Landes im Wandel aufeinander.
Ai Xia: Gedanken zum neuen Jahr – Wohin entwickelt sich der chinesische Film?
Das Jahr 1933 ist durchaus erinnerungswürdig und das Jahr, in dem der Film eine Richtung bekam.
Ai Xia: Meine Vorstellung von Liebe
Gedanken nach Verfassen des Drehbuches „Eine Frau von heute“ (现代一女性)
Ai Xia: Meinen Schwestern, die auch zum Film wollen, gewidmet
Fakt ist, dass Mingxing, Lianhua und andere Produktionsgesellschaften alle im Moment fähige Leute anwerben. Das ist eine gute Gelegenheit. Es ist nicht schwer, liebe Schwestern, Künstlerin zu werden. Ihr müsst es nur wollen. Um die Realität kennen zu lernen und eigene Ausdrucksfähigkeit zu trainieren, bedarf es eines objektiven Blicks auf die Gesellschaft.
Gegen den Strom (Berlinale 2016)

Wettbewerbsbeitrag aus China war der poetische, ja surreale Film Crosscurrent (长江图) von Yang Chao. Er erzählt die Geschichte vom Wandel Chinas in einer einzigen Flussfahrt und atemberaubend schönen Bildern.
Ai Xia: Meine Regie-Lieblinge
Meine drei Lieblingsregisseure darf man nicht zusammensperren, denn sobald sie gemeinsam in einem Raum sind, witzeln sie herum und suchen sich in Wortgefechten zu übertreffen. Wirklich, oft tut mir der Bauch vor Lachen weh, nichtsdestotrotz sind sie drei Schätze.
