China – das Land der ungeahnten Möglichkeiten, China, der unersättliche Absatzmarkt: aber wie verhält sich dieser Markt und wie positioniere ich mich dort geschickt, um noch ein Stück vom großen Kuchen abzubekommen?
Spiele mit der traditionellen Ästhetik – Videoarbeiten von Gao Shiqiang

Gao Shiqiangs experimentelle Filmarbeiten zeigen sehr persönliche Reflexionen über Kultur, Geschichte und Alltag seines Landes. Er schafft damit neue Interpretationsräume und fordert den Betrachter zu intensivem Nachdenken auf. Der Reiz der Arbeiten besteht gerade darin, dass sie keine vorgefertigten Lösungen oder Interpretationsmuster liefern, sondern bewusst Leerstellen lassen und damit den Zuschauer provozieren.
Der Weg zum Erfolg
Der Titel des kompakten Buches von Yu Zhang verspricht, dass ich nach knapp 200 Seiten den Dreh zum erfolgreichen China-Geschäft raushabe. Es scheint gar nicht so schwer: Wer in China erfolgreich Geschäfte machen will, sollte es so wie die Chinesen machen.
China, wimmelnde Vielfalt
Zu Beginn des Jahres erschien im Reclam-Verlag die „Geschichte Chinas“. Wer da zuerst an die kleinen gelben Bändchen denkt, dem sei gesagt, dass dieses Buch mit 646 Seiten doch etwas üppiger ausfällt. Und trotzdem bleiben zunächst Zweifel, ob man denn die lange Geschichte dieses Riesenreiches überhaupt zwischen zwei Buchdeckel pressen kann. Und ob man kann!
Chinesische Filme in Berlin – kein guter Jahrgang (Berlinale 2012)

Wieder Februar – wieder Berlinale-Zeit. Ein Blick ins Programmheft ernüchterte zu hohe Erwartungen an chinesische Filme. Man setzte in diesem Jahr vor allem auf große Namen und Altbewährtes: Bitte keine Experimente.
Übersetzer zwischen den Welten: Richard Wilhelm und das I Ging
Der Film beginnt mit Bildern aus einer dunklen Höhle im Gegenlicht, Staubkörnchen flirren umher, tastende Bewegungen im Dunklen: Die Yungang Grotten- inszeniert als Ort der Erleuchtung Richard Wilhelms. „Ein Bild ums andere trat hervor aus der Nacht, wurde lebendig, begann zu reden. […]“
Berlinale 2011 – Keine Zeit für Wunder

Die diesjährige Berlinale war im Hinblick auf China ganz entspannt, denn das Programm gab nicht mehr als vier chinesische Filme her.
Eine Zeitzeugin aus Hankou
Ich drängelte mich mal wieder zwischen Cosplayern und Bücherwürmern durch die Verlagsstände auf der Leiziger Buchmesse, als mein Blick auf einen roten Buddha fiel: Chinesische Schriftzeichen und der deutsche Buchtitel „Eine deutsche Kaufmannsfamilie in Wuhan“ machten den mich umgebenden Lärm, das Geschiebe und gelegentliche Piekser mit den großen bunten Papptüten der ARD vergessen.
Eine Reise nach China in sechs Filmen (Berlinale 2010)

Es gibt im Gegenteil nichts schöneres, als vor dem grauen Berliner Winter in den warmen Kinosaal zu flüchten und sich dort mitnehmen zu lassen auf Reisen in wärmere Jahreszeiten und ferne Länder, womöglich auch in Epochen, die man eigentlich nicht so gern wiedersehen möchte.
Chinesische Poesie in der Stadt
Die Zeiten ändern sich / weil das Muster seines Fells / von unbekannter Herkunft ist / wird der Tiger verhaftet (Yu Jian)
